Mit Heuschrecken durch die Saison 2018–2019

Heuschrecken, Schweiz, CC BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Switzerland

Willkommen auf der Übersicht des Veranstaltungsprogramms. Der Entomologische Verein Bern (EVB) führt nebst Vorträgen auch Diskussions- und Beamerabende durch. Heuer sollen diese Veranstaltungen durch Bilder von Grashüpfer, Strauchschrecke & Co angekündigt werden. Die Heuschrecken-Fotos stammen allesamt von unserem Ehrenmitglied Daniel Roesti aus Wasen i.E. Daniel ist nicht nur ein hervorragender Fotograf, sondern «Mit Heuschrecken durch die Saison 2018–2019» weiterlesen

Bienenvölker in Naturschutzgebieten des Kantons Bern: Merkblatt des ANF

Neben den Honigbienen gelten auch die gegen 600 in der Schweiz heimischen Wildbienenarten als äusserst wichtige Bestäuberinnen von Kultur- und Wildpflanzen. Rund 45% der Wildbienenarten sind gefährdet. Das ANF hat ein Merkblatt zur Haltung von Honigbienen in Naturschutzgebieten veröffentlicht.
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Zusammenarbeit ANF-EVB: Unterstützung von Insekten-Artenförderprojekten im Kanton Bern

Seit  Jahren besteht eine Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Naturförderung (ANF) des LANAT und Experten des Entomologischen Vereins Bern. Spezialisten des EVB führen Bestimmungen durch, erstellen Gutachten oder schlagen Schutz- und Fördermassnahmen vor. Die Zusammenarbeit zur konkreten Insektenartenförderung wird ab 2019 intensiviert. Jedes Jahr wird ein bestimmter Betrag für die Unterstützung von Projekten zur Artenförderung von Insekten im Kanton Bern zur Verfügung stehen. Mitglieder des EVB können ab sofort Projekte einreichen. Mit der Zusammenarbeit sollen nachhaltig und langfristig orientierte Projekte zur Förderung von Insekten im Kanton ermöglicht oder mit zusätzlichen Mitteln unterstützt werden.

Informationen und Antragsformular:
Anleitung und Vergabekriterien
Formular Projektantrag Unterstützung Insekten-Artenförderprojekte
Projektbeispiel Lamia textor, Weberbock
Projektbeispiel Phengaris nausithous, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Beitragsbild: Naturschutzgebiet La Sauge am Neuenburgersee. M. Gilgen, CC BY-SA 4.0

EVB-Höhlenexkursion in die Grottes aux Fées in Vallorbe

Auch in Höhlen und Grotten sind Insekten zu finden. Ein Höhlenbesuch lohnt sich in den ersten Wintermonaten, da dort diverse Falter im Überwinterungsquartier angetroffen werden können. Ruedi Bryner, unser Spezialist für „Höhlenfalter“, führte uns am ersten Novemberwochenende in mehrere Höhlen in der Umgebung von Vallorbe. Wir wurden nicht enttäuscht: Die 13 Teilnehmenden der Exkursion bekamen alle 4 „Höhlenfalter“ und diverse Spinnen zu sehen. «EVB-Höhlenexkursion in die Grottes aux Fées in Vallorbe» weiterlesen

Petition zur Erforschung des Insektensterbens

Man liest viel über das Insektensterben. Manche Leute sind betroffen, meist aber nur kurz. Nur Wenigen ist die grosse Bedeutung der Insekten bewusst. Der Einsatz als Bestäuber, Futterlieferant und Zersetzer organischer Substanzen ist nicht gegenwärtig. Alles ins Rollen gebracht hat die Studie aus Krefeld, die aufzeigt, dass die Insekten in den letzten 30 Jahren um 75 Prozent abgenommen haben. «Petition zur Erforschung des Insektensterbens» weiterlesen

Zecken – eine Gefahr für den Insektenkundler

Eine vollgesogene Zecke, die sich am Blut eines Hundes, CC BY-SA-NC 4.0 Michael Gilgen, Switzerland

Im Jahr 2018 scheinen sie häufiger zu sein als auch schon: Die Plagegeister Zecken. Woran dies liegt, sei dahingestellt. Das warme Frühjahr hat auf jeden Fall dazu geführt, dass die Menschen vermehrt in die Natur gezogen sind und viele einen Zeckenstich erlitten haben. Entsprechend sind die Meldungen der durch Zecken übertragenen Krankheiten Zeckenenzephalitis und Borreliose in die Höhe geschnellt. Es gibt jedoch keinen Grund, nur aus Anlass eines Zeckenbisses den Arzt aufzusuchen. «Zecken – eine Gefahr für den Insektenkundler» weiterlesen

Insekten-Förderschwerpunkte im Kanton Bern: Käfer

Der Weberbock ((Lamia textor), eine Art welche im Kanton Bern gefördert werden soll

Im Kanton Bern sollen neben weiteren Insekten auch 5 Arten von Käfern speziell gefördert werden. Diese sind neben einigen Libellen, Heuschrecken und Schmetterlingen in der Liste der Arten-Förderschwerpunkte von ANF und KAWA 2016-2019 aufgeführt. Es sind durchwegs xylobionte Käfer-Arten, die auch in der Roten Liste der Prachtkäfer, Bockkäfer, Rosenkäfer und Schröter mit einer Gefährdungskategorie aufgeführt sind. Vier der 5 Spezies gehören mit mehr als 3 Zentimetern Körperlänge gleichzeitig zu den auffälligsten Schweizer Käferarten und sind auch für Laien identifizierbar. «Insekten-Förderschwerpunkte im Kanton Bern: Käfer» weiterlesen

Ein Jahr Insekten essen: Die Regale sind leer

Insekten essen mit Einschränkung:Maikaefer (Melolontha melolontha) dürfen nicht als Lebensmittel angeboten werden. Da es sich nicht um eine geschützte Art handelt, ist es jedermann freigestellt, diese zuzubereiten

Am 1. Mai 2018 jährt sich die Zulassung von Insekten für den menschlichen Verzehr: Grillen, europäische Wanderheuschrecken und Mehlwürmer, die Larven des Mehlkäfers dürfen als ganze Tiere oder verarbeitet als Lebensmittel angeboten werden. Der EVB hat in die Regale der Detailhändler geschaut und festgestellt: Diese sind praktisch leer. Insekten essen ist offenbar noch unpopulär.
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Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft

Digitalisieren von Sammlungen Insekten, Exemplar von Xylema exsoleta, Graue Moderholzeule

Digitalisieren ermöglicht die rasche Verknüpfung grosser Datenmengen. Dies führt in der Entomologie zu einem Informationsaustausch, wie er bis vor Kurzem noch undenkbar war. In der Schweiz hat das Naturhistorische Museum Bern eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung von Sammlungen gespielt. Inzwischen sind weitere Institutionen wie die ETH-Bibliothek hinzugekommen. Alle verfolgen sie dasselbe Ziel: das Teilen von Daten. «Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft» weiterlesen